24. Oktober 2020

Ausgehöhlter Baumstamm soll Bienen ein Zuhause bieten

Am Samstag wurde es ordentlich laut in Völlinghausen. Mit der Motorsäge widmeten sich Michael Müller-Inkmann und Hubert Klyscz, der erste Vorsitzende des Fördervereins Wildpark Völlinghausen, einem Baumstamm und teilten ihn in zwei in etwa gleich große Hälften.

Michael Müller-Inkmann ist nicht nur stellvertretender Vorsitzende des Wildpark-Fördervereins, sondern als studierter Arborist ein ausgewiesener Experte für Bäume und deren Pflege. Er hat daher auch Hubert Klyscz bei der Auswahl eines geeigneten Holzstammes für die Klotzbeute tatkräftig unterstützt.

Entstehen soll daraus eine sogenannte Klotzbeute. Dabei handelt es sich um eine Bienenbehausung, denn in dem Stamm soll später, wenn alles gut läuft, ein ganzes Bienevolk sein Zuhause finden.

Die Motorsäge kam allerdings nur bei der liegenden Variante zum Einsatz. Die stehende Klotzbeute, die ebenfalls aus einem Baumstamm entsteht, war echte Handarbeit gefragt. Denn diese wird nicht aufgesägt, sondern ausgehöhlt. 

Die stehende Klotzbeute bildet den Anfang der geplanten Waldbienenstation, weitere Klotzbeuten sollen folgen.

„Die Waldbienenstation wird den Naturerlebnisraum Völlinghausen noch attraktiver machen“, sagt Friedhelm Linnhoff vom Förderverein Wildpark Völlinghausen.