WildparkHaus begeistert mit Xylothek und Tierpräparaten​

Das WildparkHaus Völlinghausen ist als außerschulischer Lernort auf dem Gelände des Wildparks Völlinghausen geplant und soll Ende des Jahres 2021 eröffnet werden. Initiiert hat es der Förderverein des Wildparks Völlinghausen.

Das von Architekt Philipp Hartung entworfene WildparkHaus soll ein Ort des Erlebens, Entdeckens und Erfahrens sein. Ein Ort mitten in der Natur, der das Bewusstsein für die Natur und die darin lebenden Tiere und Bäume wecken beziehungsweise schärfen soll. Ein außerschulischer Lernort, an dem sich kleine und große Besucher ausführlich und von Wind und Wetter geschützt mit Tieren und Hölzern beschäftigen können.

Warum mit Hölzern? Weil eines der Highlights im WildparkHaus eine sogenannte Xylothek sein wird. Diese Holzbibliothek wird federführend von Michael Müller-Inkmann betreut. Der stellvertretende Vorsitzende des Wildpark-Fördervereins ist als studierter Arboristik ausgewiesener Experte für Bäume und deren Pflege.

Die Xylothek wird rund 30 Holzbücher enthalten. Durch sie werden das Holz und seine Unterschiede hinsichtlich der Maserung und des Gewichts erlebbar. Die ersten Bücher – von Apfel, Birne, Birke, Buche, Eibe, Eiche, Linde und Weide – sind bereits fertig. Viele weitere sind bestellt – beim einzigen Tischler in ganz Deutschland, der solche Bücher in einer sehr ästhetischen Form anbietet.

Um das Gefühl für die Hölzer zu bekommen, dürfen und sollen sie sogar von den Besuchern in die Hand genommen werden. Fast alle Bäume, deren Hölzer Teil der Xylothek sind, finden Sie im Naturerlebnisraum Völlinghausen. Einige stehen direkt im Wildpark Völlinghausen, andere auf der Streuobstwiese. Wieder andere können Sie im Dendrarium entdecken.

Präparate von Bartgeier, Waldohreule und Haubentaucher

Ein weiteres Highlight neben der Xylothek sind die zahlreichen Tierpräparate, die im WildparkHaus zu sehen sein werden. Darunter befinden sich unter anderem ein Uhu, ein Mäusebussard, eine Waldohreule, ein Habicht, ein Fasan, ein Haubentaucher, ein Blässhuhn und sogar ein Bartgeier.

Der Bartgeier, der sich in alpinen Bergregionen oberhalb der Baumgrenze wohlfühlt, zählt mit seiner Flügelspannweite von bis zu 2,9 Metern übrigens zu den größten und den zugleich seltensten flugfähigen Vögeln der Welt.

Wer sich für Greifvögel, Eulen und Rabenvögel interessiert, wird daher im WildparkHaus voll auf seine Kosten kommen, denn diese drei Gruppen sollen dort in erster Linie ausgestellt werden. Es werden im WildparkHaus aber nicht nur Vögel zu sehen sein, denn der Förderverein Wildpark Völlinghausen als Betreiber des WildparkHauses wird auch ein Murmeltier und einen Rehbock präsentieren.

Die Tierpräparate sind zum Großteil von privaten Spendern, wobei auch das Naturkundemuseum Paderborn dem Förderverein einige Präparate überlassen hat.

Wer Tierpräparate besitzt, die er dem Förderverein Wildpark Völlinghausen schenken möchte, kann sich direkt an Michael Müller-Inkmann unter 02925 9712800 oder info@baum-boden.de wenden.

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